Tellurometer: Erdungswiderstand und Bodenwiderstand

Anwendungen von Tellurometern

Allgemeine Informationen zur Messung des Erdungswiderstands und zu den Anwendungen von Tellurometern.

Nachfolgend werden einige Grundbegriffe der Erdungsmessung zusammengefasst.

Eine gute Erdungsanlage ist notwendig, um die Sicherheit der Personen zu gewährleisten, die an den Anlagen arbeiten oder mit ihnen in Berührung kommen, und um die Betriebsmittel des Elektronetzes in einem optimalen Betriebszustand zu halten.

Die verschiedenen Erdungs- und Bodenwiderstandsmessungen sollen dies sicherstellen – nicht nur im Normalbetrieb, sondern auch bei Umständen, die die Isolation der Leitungen beeinträchtigen können.

Bei Planung und Instandhaltung einer Erdungsanlage sind zwei Parameter entscheidend: der Erdungswiderstand (gemessen in Ohm, Ω) und der spezifische Bodenwiderstand (gemessen in Ohmmeter, Ωm).

Der spezifische Widerstand ist ein grundlegender Parameter bei der Planung von Erdungsanlagen. Er ist eine intrinsische Eigenschaft des Bodens und unabhängig von der Morphologie, hängt jedoch von Feuchte und Temperatur ab und schwankt im Jahresverlauf. Wasser im Boden bedeutet nicht zwangsläufig einen niedrigen spezifischen Widerstand.

Da der spezifische Bodenwiderstand je nach Bodenart und Jahreszeit stark schwankt, muss die Anlage für den ungünstigsten Fall bemessen werden.

Böden mit niedrigem spezifischem Widerstand sind häufig korrosiv, weil sie reich an Feuchte und Salzen sind. Deshalb ist der Einsatz des Tellurometers für die regelmäßige Überwachung der Erdungsanlage erforderlich.

In den Handbüchern der von Amperis vertriebenen Tellurometer werden verschiedene Verfahren zur Messung von Erdungswiderstand und spezifischem Widerstand beschrieben. Die Anschlüsse sind grafisch dargestellt, was ein intuitives Verständnis ermöglicht.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl didaktischer Fachbeiträge zum Thema, die sehr hilfreich sein können. Mehr dazu in unserer neuen Rubrik Ressourcen – Fachbeiträge – Messung des Erdungswiderstands.