Video: AMRU-10
AMRU-10: handliches Erdungsmessgerät mit drei Buchsen, im Dreipol-Strom-Spannungs-Verfahren und im schnellen Zweipolverfahren. Wie es eingestellt und angeschlossen wird, wie es den Erder vor der Messung prüft und woran man ein verlässliches Ergebnis erkennt.
KI-generiertes Video. Die Informationen müssen von einem Amperis-Ingenieur geprüft werden.
Zur Produktseite: AMRU-10: Erdungswiderstandsmessgerät bis 9999 Ω, IP67
Transkript des Videos
Das AMRU-10, ein handliches Erdungsmessgerät mit drei Büchsen und zwei Verfahren. Wie es eingestellt und angeschlossen wird und woran man ein verlässliches Ergebnis erkennt. Ein Erder schützt Menschen nur, solange sein Widerstand niedrig bleibt und Boden und Verbindungen verändern sich mit den Jahren. Die Routineprüfung eines Erders braucht ein Gerät, das leicht zu tragen, einfach zu bedienen und auch bei Störspannungen genau ist. Erdungswiderstand im Dreipolverfahren von 0,53 Ohm bis 9999 Ohm, nach EN 61557-5.
Ein schnelleres Zweipolverfahren. Die Widerstände der Spieße bis 19,9 Kilo Ohm. Und die Störspannung bis 100 Volt. Das große, hinterleuchtete Display zeigt das Ergebnis und die aktiven Büchsen. Start löst die Messung aus. Die Taste nach unten wechselt zwischen 2 und 3 Polen, die Taste nach oben blättert durch die Teilergebnisse und die untere Taste schaltet Gerät und Beleuchtung ein. Drei Büchsen an der Oberkante.
Die Eingänge vertragen bis zu 276 Volt für 30 Sekunden, falls sie versehentlich einen spannungsführenden Kreis berühren. Einstellungen macht man einmal mit gedrückter Taste nach unten einschalten, dann Netzfrequenz, 50 oder 60 Hertz, Signalton, automatische Abschaltung und Prüfspannung, 25 oder 50 Volt, einstellen. Ein langer Druck auf Start speichert sie. Beim Dreipolverfahren treibt das Gerät einen Strom von E durch den Boden zum Hilfserder H.
Die Sonde es greift den Spannungsfall am Erde ab. Das Ohmsche-Gesetz liefert den Erdungswiderstand. Das Prüfsignal arbeitet mit 125 Hertz, abseits der Netzfrequenz. Zuerst den Erder von der Anlage trennen, damit er allein gemessen wird. E kommt an den Erder, S an die Sonde, und H an den Hilfserder, der am weitesten entfernt ist. Erder, Sonde und Hilfserder liegen in einer Linie. Dann Start drücken.
Der Erdungswiderstand erscheint unten im Display, darüber der Widerstand des Hilfserders. Die Taste nach oben blättert zum Widerstand der Sonde, zur Zusatzunsicherheit durch die Spieße und zur Störspannung. Blinkt E, S oder H, fehlt eine Leitung oder dieser Spieß liegt außerhalb des Bereichs. Dann das Ergebnis prüfen. Die Sonde einige Meter näher an den Erder und ebenso weit wegsetzen.
Weichen die Messwerte um mehr als 3% ab, den Hilfserder deutlich weiter entfernen und wiederholen. Schlechter Kontakt der Spieße erhöht die Unsicherheit, den Boden wässern oder einen längeren Spieß verwenden. Vor jeder Messung misst das Gerät die Spannung, die bereits zwischen den Büchsen anliegt. Bis 24 Volt misst es, mit einer Warnung Noase bei starker Störung. Über 24 Volt wird die Messung gesperrt, über 40 ertönt ein Signal,
und es darf nie an mehr als 100 Volt angeschlossen werden. das Erdungssystem bekannt und steht eine Erde mit bekannten Widerstand zur Verfügung, ist das Zwei-Pol-Verfahren schneller. E kommt an die Haupterdungsschiene und es an die Steckdose, die zur bekannten Erde führt. Das Ergebnis ist die Summe beider Erdungswiderstände. Zum Set gehören Prüfleitungen von 30 und 15 Metern auftrommeln, eine 2,2 Meter lange Leitung mit Krokodilklemme,
zwei Erdspieße von 25 Zentimetern, Batterien und eine Tasche. Spieße mit 80 Zentimetern und längere Leitungen gibt es als Option. IP67-Gehäuse, Misskategorie 4 bei 150 Volt, etwa 660 Gramm, und vier Mignon-Batterien für mehr als 3000 Dreipol-Messungen. Erder von Gebäuden und Anlagen, Umspannwerke und Blitzschutz und Wiederholungsprüfungen durch Installateure und Instandhaltungsteams. Erdungsmessung von Amperis.