Video: AMZC-306
AMZC-306: Schleifenimpedanz-Messgerät für Netze bis 690 V, von 0,13 bis 1999 Ω, mit einem Modus, der Fehlerstromschutzschalter ab 30 mA nicht auslöst. Wie er für jede Fehlerschleife angeschlossen wird und wie der unbeeinflusste Kurzschlussstrom zeigt, ob das Schutzorgan rechtzeitig auslöst.
KI-generiertes Video. Die Informationen müssen von einem Amperis-Ingenieur geprüft werden.
Zur Produktseite: AMZC-306: Schleifenimpedanzmessgerät
Transkript des Videos
Was der AMZC-306 in einer Niederspannungsanlage misst, wie er für jede Fehlerschleife angeschlossen wird, und wie der unbeeinflusste Kurzschlussstrom zeigt, ob das Schutzorgan rechtzeitig auslöst. Versagt eine Isolierung, muss der Fehlerstrom groß genug sein, damit das Schutzorgan in der von der Norm erlaubten Zeit auslöst. Diesen Strom bestimmt die Impedanz der Fehlerschleife. Deshalb wird die Schleife gemessen und das Ergebnis mit dem Schutzorgan verglichen. Schleifenimpedanz mit einer Auflösung von
einem Hundertstel Ohm, von 0,13 bis 1999 Ohm. Netze von 110 über 190 bis 400 über 690 Volt. Und ein Modus, der hinter Fehlerstromschutzschaltern ab 30 Milliampere misst, ohne sie auszulösen. Die 3 Messbuchsen, L, PE und N, liegen an der Oberkante. Der Drehschalter wählt die Schleife. START löst die Messung aus, und die Berührungselektrode daneben prüft den Schutzleiter.
SET enthält die Netzeinstellungen. Zum Lieferumfang gehören ein Adapter mit Netzstecker, Messleitungen von 1,2 Metern, Prüfspitzen und Krokodilklemmen, ein Tragegurt, die Tasche, das USB Kabel, ein Akkupack und sein Ladegerät. Längere Leitungen und Adapter für Drehstromsteckdosen gibt es als Option. Das ist ein Hochstromverfahren. 10 Millisekunden lang belastet das Gerät die Schleife mit einem Strom bis 24,5 Ampere bei 230 Volt, und bis 36,7 bei 690.
Aus dem Spannungseinbruch berechnet es die Impedanz und zerlegt sie in Widerstand und Reaktanz. Vor der ersten Prüfung wird mit SET die Nennspannung des Netzes eingestellt, denn daraus wird der Kurzschlussstrom berechnet. Dann wählt man die Schleife am Drehschalter, gibt die Länge der Messleitungen an, damit ihr Widerstand berücksichtigt wird, schließt an und drückt START. Für die Schleife LN kommt die Leitung L an den Außenleiter und die Leitung N an den Neutralleiter, oder der Adapter wird in die Steckdose gesteckt.
Für eine Schleife zwischen zwei Außenleitern kommen dieselben zwei Leitungen an zwei Außenleiter. Für die Schleife LPE kommt die Leitung PE an den Schutzleiter oder an den Körper, und die Leitung L an den Außenleiter. Die Leitung N ist optional. Fehlerstromschutzschalter im Stromkreis müssen für diese Prüfung überbrückt und danach wiederhergestellt werden. Vor der Prüfung wird die Elektrode neben START etwa eine Sekunde lang berührt. Führt der Schutzleiter Spannung, zeigt das Gerät es an und piept.
Dann wird angehalten und zuerst der Fehler beseitigt. Und wenn L und N vertauscht sind, meldet das Gerät es und misst trotzdem. In Stromkreisen mit Fehlerstromschutzschalter wird die RCD Stellung des Drehschalters verwendet. PE, N und L werden hinter dem Schutzschalter angeschlossen, oder man nimmt den Steckeradapter. Die Schleife wird gemessen, ohne Fehlerstromschutzschalter ab 30 Milliampere auszulösen.
Das Gerät misst immer die Impedanz und berechnet den unbeeinflussten Kurzschlussstrom als Spannung geteilt durch die Schleifenimpedanz. Der Schutz wirkt, wenn dieser Strom den Strom übersteigt, der das Schutzorgan rechtzeitig auslöst. Beispiel: ein Leitungsschutzschalter B 16, 5 mal 16, 80 Ampere. Eine Schleife von 2,04 Ohm bei 230 Volt ergibt etwa 113 Ampere. Die Bedingung ist erfüllt. In der Nähe des Transformators ist der Schleifenwiderstand klein,
und die Reaktanz fällt stärker ins Gewicht. Nur den Widerstand zu messen, würde dann den Fehlerstrom überschätzen. Das Gerät zeigt R und XL getrennt an, so stimmen Impedanz und Strom. Die Ergebnisse werden in 990 Speicherzellen mit 3500 Einträgen abgelegt und per USB zum PC übertragen, für das Prüfprotokoll. Messkategorie 4 bei 600 Volt, IP 54, 2 Kilo, und 4 Zellen LR 14 für mehr als 5000 Messungen. Schutz gegen elektrischen Schlag in Niederspannungsanlagen,
Industrienetze bis 690 Volt, Stromkreise mit Fehlerstromschutzschaltern und unbeeinflusste Kurzschlussströme an Verteilern, alles dokumentiert für die Wiederholungsprüfungen. Schleifenimpedanzmessung, von Amperis.