Ladeverfahren und Batterieladegeräte

Batterien sind ein grundlegender Bestandteil einer Notstromversorgung oder eines Inselnetzes, weshalb eine genaue Überwachung dazu beiträgt, ihre Lebensdauer zu optimieren. Hier kommen die Geräte von Amperis ins Spiel. Dank des breiten Angebots an Überwachungs- und Ladesystemen ermöglichen sie eine optimale Instandhaltung und Kontrolle der Batterien. Nachstehend die Angaben zum allgemeinen Ladeverfahren, das für alle Arten von Ladegeräten gilt:

  • Zunächst sind die Elektrolytstände aller Zellen zu prüfen. Liegen diese Stände unterhalb der Oberkante der Separatoren, ist mit destilliertem oder entionisiertem Wasser bis zur Oberkante der Separatoren nachzufüllen.
  • Wird ein Batterieladegerät mit konstantem Strom oder ein Schnellladegerät eingesetzt, sind die Stopfen oder Sammelleisten vor dem Laden zu entfernen. Bei einem Ladegerät mit konstanter Spannung (intelligentes Batterieladegerät) ist das dagegen nicht erforderlich.
  • Beim Anschließen des Batterieladegeräts an die Batterie sind die Angaben zu den passenden Ladebedingungen des jeweiligen Ladegeräts zu beachten.
  • Beginnt die Batterie zu gasen oder übersteigt ihre Temperatur 50 °C, ist die Ladung abzubrechen, das Ladegerät zu trennen, die Gase abzuführen und der Elektrolytstand aller Zellen zu prüfen und bei Bedarf aufzufüllen.

Bei der Art des Ladegeräts ist zu berücksichtigen, dass es viele Bauarten gibt; hervorzuheben sind:

  • Intelligente Ladegeräte: Dies ist die neue Generation von Ladegeräten. Sie können den Zustand der Batterie prüfen und daraus eine geregelte Ladung ableiten, die die Batterie in kürzester Zeit lädt, ohne sie zu schädigen oder zu überladen. Die Herstellerangaben sind zu beachten, da diese Geräte entladene Batterien überladen können.
  • Ladegeräte mit konstantem Strom: Diese Bauart hält über die gesamte Ladedauer einen vorgegebenen konstanten Strom, unabhängig von der Batteriespannung. Zu beachten ist, dass ein Laden der Batterien in Parallelschaltung nicht zweckmäßig ist; werden sie in Reihe geladen, sind sie einzeln zu entnehmen, sobald sie voll geladen sind. Die Leerlaufspannung der Batterie ist zu messen, und die Ladung erfolgt mit der empfohlenen Laderate. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Batterie für eine stabile Spannung mindestens 3 Stunden in Ruhe gestanden haben muss. Die empfohlene Laderate ist anzupassen, indem die Ladezeit schrittweise verlängert oder verkürzt wird. Wird eine Batterie übermäßig geladen, verliert sie durch die irreversible Sulfatierung Lebensdauer und Leistungsfähigkeit, und weiteres Laden kann die verbleibende Nutzungsdauer zusätzlich verkürzen.
  • Ladegeräte mit konstanter Spannung: Diese Batterieladegeräte halten während der Ladung eine vorgegebene, feste und konstante Spannung, während der Strom mit steigendem Ladezustand der Batterie abnimmt. Sie sind dafür ausgelegt, jeweils eine Batterie zu laden. Zudem können sie eine übermäßig entladene Batterie unter Umständen nicht laden.
  • Schnellladegeräte: Diese Bauart liefert einen sehr hohen Anfangsstrom und wird vor allem eingesetzt, um eine entladene Batterie für den laufenden Betrieb kurz nachzuladen. Der Strom nimmt mit steigendem Ladezustand der Batterie ab; die Temperatur ist zu überwachen, um ein Überhitzen der Batterie zu vermeiden. Diese Art der Ladung ist außer in Ausnahmefällen nicht zu empfehlen.

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