Batterieladegeräte und Gleichrichter
Batterieladegeräte und Gleichrichter halten die stationären Bänke in Betrieb, die die Gleichstrom-Eigenbedarfsanlagen versorgen: Schutzrelais, Fernwirktechnik, Antriebsmotoren der Leistungsschalter und Notbeleuchtung. Sie wandeln die Wechselstromversorgung in eine stabilisierte Gleichspannung um, die die Dauerlast trägt und die Batterie in Erhaltungsladung hält – bereit für einen Netzausfall.
Was sie leisten und wie
Ein Ladegleichrichter versorgt die Gleichstromschiene und die Batterie gleichzeitig. Er regelt die Erhaltungsladespannung präzise – eine anhaltende Abweichung beschleunigt Gitterkorrosion oder Sulfatierung – und führt kontrollierte Ausgleichsladungen aus. Typische Anlagen in Schaltanlagen arbeiten mit 110 oder 125 V DC, mit Strombegrenzung und Alarmen für Netzausfall, Ladegerätestörung und Erdschluss auf der Schiene.
So wählen Sie das richtige Gerät
- Spannung und Kapazität der Bank: Bemessen Sie den Ladestrom so, dass nach einer Lastspielentladung nachgeladen wird, während die Dauerlast weiter getragen wird.
- Batteriechemie: Offene Blei-Säure-Batterien, VRLA und Nickel-Cadmium benötigen unterschiedliche Erhaltungsladespannungen.
- Programm: Die BAC-Familie deckt die stabile Industrieladung ab; MMF und MMF-ASR bieten Multifunktionsausführungen; das Mehrspannungsladegerät passt sich Bänken unterschiedlicher Spannung an; die HPS-Stationen bieten Gleichstrom-Schnellladung auf Hochspannungsniveau.
- Redundanz: In kritischen Schaltanlagen werden Ladegeräte an derselben Bank doppelt ausgeführt.
Unsicher bei der Bemessung? Senden Sie Bankspannung, Ah-Kapazität und Lasten an info@amperis.com.
Anwendungen
- Gleichstrom-Eigenbedarfsanlagen in Übertragungs- und Verteilnetzanlagen.
- Anfahr- und Steuerungssysteme in Kraftwerken.
- Industrie-USV, Telekommunikationsstandorte und Leitstellen.
Anwendbare Normen
- IEC 60146-1-1: Halbleiterstromrichter (Gleichrichter).
- IEEE 485: Bemessung stationärer Blei-Säure-Batterien.
- IEEE 450 / IEEE 1188: Wartung und Prüfung offener und VRLA-Batterien.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Erhaltungs- und Ausgleichsladung?
Die Erhaltungsladung ist die Dauerspannung, die die Selbstentladung ausgleicht, ohne Gasung zu verursachen; die Ausgleichsladung ist eine vorübergehende Ladung mit höherer Spannung, die die Zellen nach Tiefentladungen oder Drift wieder angleicht.
Warum ist die Stabilität der Ausgangsspannung so entscheidend?
Eine um wenige Prozent zu hohe Erhaltungsladespannung führt zu Gasung und trocknet die Batterie aus; eine um wenige Prozent zu niedrige lässt sie sulfatieren und Kapazität verlieren. Deshalb regeln Ladegeräte in Schaltanlagen mit Temperaturkompensation und Abweichungsalarmen.
Wie weist man nach, dass die Anlage noch leistungsfähig ist?
Mit regelmäßigen Kapazitätsentladungen über Batterieentlader und Messungen mit Batterietestern, nach IEEE 450/1188.
Ressourcen und Kontakt
Das vollständige Programm unter Batteriewartung und -ladung. Angebote: info@amperis.com · +34 982 20 99 20.




