Video: AMPI-530
AMPI-530: Multifunktions-Installationstester nach IEC 61557 für Niederspannungsanlagen: Schleifenimpedanz, RCD, Isolation bis 10 GΩ, Durchgang, Erdungswiderstand und Drehfeldrichtung. Wie er für jede Prüfung angeschlossen wird und wie man die Ergebnisse liest.
KI-generiertes Video. Die Informationen müssen von einem Amperis-Ingenieur geprüft werden.
Zur Produktseite: AMPI-530: Multifunktionsmessgerät mit Netzrecorder
Transkript des Videos
Was der AMPI-530 in einer Niederspannungsanlage misst, wie er für jede Prüfung angeschlossen wird und wie man die Ergebnisse liest. Bevor eine Anlage übergeben wird, und bei jeder Wiederholungsprüfung, muss ihr Schutz gegen elektrischen Schlag nachgewiesen werden, mit den Messungen aus HD6 03 6 4, Teil 6. Ein einziges Gerät nach IEC 61557 deckt sie alle ab. Schleifenimpedanz mit 23 Ampere. Fehlerstromschutzschalter von 10 bis 1000 Milliampere. Isolation bis 10 Gigaohm.
Durchgang mit 200 Milliampere in beiden Richtungen. Die Messbuchsen liegen oben. Der Drehschalter wählt die Funktion, die F-Tasten stellen ihre Parameter ein, und START löst die Prüfung aus. Die Berührungselektrode neben START warnt, wenn der Schutzleiter Spannung führt. Zum Lieferumfang gehören eine Netzsteckerleitung mit eigener START-Taste, farbige Messleitungen, Prüfspitzen und Klemmen, Kabeltrommeln und Erdspieße, der Akku und sein Netzteil. Stromzangen, der Lichtsensor und ein Adapter für mehradrige Kabel sind optional.
Jede Prüfung folgt demselben Ablauf. Funktion wählen. Parameter mit den F-Tasten einstellen. Anschließen. START drücken. Ergebnis ablesen und speichern. Für die LPE Schleife kommt die PE Leitung des Geräts an den Körper und die L Leitung an den Außenleiter. Für die LN Schleife kommt statt PE die N Leitung an den Neutralleiter, und zwischen zwei Außenleitern gehen L und N an die beiden Außenleiter. Aus der Schleifenimpedanz berechnet das Gerät den unbeeinflussten
Kurzschlussstrom und vergleicht ihn mit dem eingestellten Schutzorgan. Hinter einem Fehlerstromschutzschalter misst der Fünfzehn-Milliampere-Modus, ohne ihn auszulösen. Fehlerstromschutzschalter werden hinter dem Gerät geprüft: PE an den Schutzleiter, N an den Neutralleiter und L an den Außenleiter, oder die Netzsteckerleitung in die Steckdose. Das Gerät misst Auslösezeit und Auslösestrom sowie Berührungsspannung und Erdungswiderstand ohne Auslösen.
Im AUTO-Modus läuft mit einem Druck auf START die ganze Serie. Die Isolation wird am spannungsfreien Stromkreis mit abgeklemmten Lasten gemessen. Die R ISO Minus Leitung kommt an einen Leiter, die R ISO Plus Leitung an den anderen, das ferne Ende bleibt offen. Prüfspannung bis 1000 Volt und einen Mindestwert wählen. START während der Prüfung gedrückt halten; am Ende wird das Prüfobjekt automatisch entladen. Steckdosen prüft man mit der Netzsteckerleitung, mehradrige Kabel mit dem Adapter.
Schutzleiter werden mit 200 Milliampere in beiden Richtungen geprüft. Zuerst die Leitungen abgleichen. Dann eine Leitung an die Haupterdungsschiene, die andere an den Körper. Die Messung startet von selbst. Für den Erdungswiderstand wird die Trennlasche geöffnet. E kommt an den Erder, S an die Sonde und H an den Hilfserder, alle in einer Linie. Störspannungen über 24 Volt sperren die Messung. Vierpolig fällt der Leitungswiderstand heraus.
Dreipolig mit Zange misst man einen Erder, ohne ihn abzuklemmen. Zwei Zangen brauchen keine Spieße. Und das Wenner-Verfahren liefert den spezifischen Erdwiderstand. Für die Drehfeldrichtung kommen die Leitungen an L eins, L zwei und L3. Dreht sich der Pfeil im Uhrzeigersinn, ist die Drehfolge richtig. Außerdem zeichnet er ein Einphasennetz auf: Spannung, Strom mit Zangen bis 3 Kiloampere, Leistungen, Leistungsfaktor und Oberschwingungen bis zur 40..
Mit einem externen Sensor misst er die Beleuchtungsstärke. Die Ergebnisse kommen in einen Baumspeicher nach Kunde, Objekt und Messpunkt und werden per USB oder Bluetooth für das Protokoll übertragen. Er läuft mit 5 LR 14 Zellen oder seinem Akku, der im Gerät geladen wird. Messkategorie 4 bei 300 Volt, Gehäuse IP 54, 0 bis 50 Grad, und rund zweieinhalb Kilo. Wohn- und Industrieanlagen, bei Inbetriebnahme und Wartung: Schutz gegen elektrischen Schlag, Fehlerstromschutzschalter,
Schutzleiter, Erdung und ein erster Blick auf das Netz. Prüfung elektrischer Anlagen, von Amperis.