Wärmebildkamera zur Gasdetektion

Infrarotkameras haben die Instandhaltung in der Industrie grundlegend verändert, da sich elektrische und mechanische Fehler bereits vor ihrem Auftreten erkennen lassen. Der Nutzen liegt auf der Hand: geringere Kosten, höhere Sicherheit der Mitarbeiter und bessere Produkt- und Prozessqualität. Diese Kameras helfen außerdem, Umweltschäden zu verringern – etwa durch das Erkennen unzureichender Wärmedämmung an Gebäuden oder umweltgefährdender Gaslecks.

SF6 ist ein Gas, das 24.000-mal umweltschädlicher ist als CO2; entsprechend wichtig ist es, solche Lecks zu erkennen.

Die Kamera von Amperis macht jedes punktuelle SF6-Leck sichtbar, ohne dass die Hochspannungsbetriebsmittel freigeschaltet oder der Betrieb unterbrochen werden müssen. Da die Kamera tragbar ist, erhöht sie zudem die Sicherheit des Bedieners deutlich: Emissionen werden aus sicherer Entfernung erfasst. Durch das Aufspüren umweltschädlicher Gaslecks trägt sie zum Umweltschutz bei.

In der Elektrizitätswirtschaft wird SF6 als Isolier- und Kühlmedium in gasisolierten Schaltanlagen und Leistungsschaltern eingesetzt.

 

Wärmebildkamera von Amperis zur Gasdetektion bei einer Inspektion im Feld

Infrarot macht Gaslecks sichtbar

Zu beachten ist, dass viele chemische Verbindungen und Gase aus den Produktionsprozessen der Unternehmen mit dem Auge nicht sichtbar sind. Deshalb gelten sehr strenge Vorschriften dafür, wie Unternehmen jede Leckage flüchtiger gasförmiger Verbindungen dokumentieren, beheben und melden müssen und in welchen Abständen diese Verfahren durchzuführen sind.

Als die ersten Verfahren zur Gasdetektion entwickelt wurden, waren diese stark eingeschränkt: Sie waren zeitaufwendig, setzten die Prüfer schädlichen Chemikalien aus, da die Sonde an die Messstelle herangeführt werden musste und nur Werte in unmittelbarer Nähe des Prüfers lieferte, und sie ließen Witterungseinflüsse wie Wind unberücksichtigt, sodass die Messwerte ungenau waren.

Heute steht dagegen eine Technik zur Verfügung, die diese Arbeit vereinfacht. Die Gasdetektionskameras von Amperis sind Infrarotkameras, die das Gas sichtbar machen: Die Kamera erzeugt ein vollständiges Bild des abgetasteten Bereichs, und die Lecks erscheinen im Sucher wie Rauch, sodass diffuse Gasemissionen erkennbar werden. Deshalb gilt die Wärmebildkamera von Amperis zur Detektion von SF6 als grundlegendes Werkzeug für das Aufspüren möglicher Fehler.

SF6-Leckage als dunkle Fahne im Infrarotbild der Wärmebildkamera dargestellt

 

Diese Kameras erfüllen die 3 wesentlichen Anforderungen, die heute für die Instandhaltung gelten: Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz.

Das Bild ist im Sucher in Echtzeit zu sehen, sodass der Instandhaltungsingenieur ein sehr vollständiges Bild des Anlagenzustands erhält. Zusätzlich lassen sich die Bilder der Infrarotkamera zur späteren Auswertung im Speicher aufzeichnen.

Die Wärmebildkameras von Amperis arbeiten deutlich effizienter, und das ist wesentlich: Die weit überwiegende Zahl der Lecks konzentriert sich auf 1 % der Anlage, während die restlichen 99 % der zu inspizierenden Fläche sichere und leckfreie Bereiche sind, deren Prüfung mit herkömmlichen Verfahren nur Zeit kostet.

Der Einsatz der Amperis-Wärmebildkameras zur Gasdetektion bringt eine Reihe von Vorteilen:

  • Erhebliche Einsparungen bei Zeit und Personal, da die Kamera das vollständige Bild liefert, aus dem Bereiche ohne Handlungsbedarf unmittelbar ausgeschlossen werden können.
  • Die Messungen lassen sich aus der Entfernung und schnell durchführen; ein Herantreten während der Inspektion ist nicht erforderlich.
  • Probleme können frühzeitig erkannt werden.

Sichere Inspektion, die die Umwelt schützt

Die Amperis-Wärmebildkamera zur Gasdetektion ermöglicht eine schnelle, berührungslose Messung, die auch an schwer zugänglichen Stellen einsetzbar ist. So lassen sich kleine Lecks aus mehreren Metern und große Lecks aus Hunderten von Metern Entfernung erkennen. Sie kann sogar bewegte Lecks wie die von Transportfahrzeugen abbilden und erhöht damit die Sicherheit von Prüfer und Anlage erheblich.

Diffuse Gasemissionen tragen zur Erderwärmung und zur Verschmutzung des Planeten bei. Daraus können tödliche Risiken für Beschäftigte und für Anwohner solcher Anlagen entstehen, zusätzlich zu den Kosten aus Bußgeldern und regulatorischen Folgen. Die Amperis-Kameras erfassen Dutzende flüchtiger organischer Verbindungen, darunter das Treibhausgas Schwefelhexafluorid (SF6), und leisten damit einen wirksamen Beitrag zu einer besseren Umwelt.

Die besondere Temperaturmesstechnik im Frontteil der Amperis-Kamera überträgt Infrarotbilder und Temperaturmessdaten und gewährleistet damit Genauigkeit und Stabilität der Temperaturdaten.

 

Weitere Informationen:

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