Genauigkeitsklasse

Kennzahl, die den größtmöglichen Fehler eines Geräts oder Messwandlers unter Referenzbedingungen begrenzt.

Die Genauigkeitsklasse ist eine genormte Art anzugeben, wie weit ein Gerät danebenliegen darf. Bei einem Messwandler bedeutet Klasse 0,2, dass der Übersetzungsfehler innerhalb des Last- und Bürdebereichs, für den er spezifiziert ist, 0,2 % nicht überschreitet; bei einem Netzanalysator ist die Klasse in IEC 61000-4-30 definiert, die Klasse A für vertragliche Schlichtung von Klasse S für Untersuchungen unterscheidet.

Das Kleingedruckte lohnt sich. Die Klasse gilt unter Referenzbedingungen — Temperatur, Frequenz, Kurvenform, Last — und außerhalb davon wächst der Fehler. Zudem wird der Fehler meist als Prozentsatz des Messwerts plus eine Anzahl Digits oder ein Prozentsatz des Endwerts angegeben: nahe dem unteren Ende des Bereichs überwiegt dieser zweite Anteil.

Für die Feldarbeit folgt daraus, den passenden Messbereich zu wählen und Geräte nicht allein nach der Klassenzahl zu vergleichen, ohne zu sehen, unter welchen Bedingungen sie gilt. Eine hervorragende Klasse bei 5 % des Endwerts kann schlechter sein als eine bescheidene Klasse im optimalen Bereich.

Geräte für diese Messung

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