Video: Rapidox 3100
Rapidox 3100: Tischanalysator, der bis zu drei Gase gleichzeitig misst, ausgewählt aus dreizehn, dazu die Temperatur. Was er misst, warum ein einziges Gehäuse drei verschiedene Gassensoren aufnehmen kann, und wie man ihn anschließt, kalibriert und abliest.
KI-generiertes Video. Die Informationen müssen von einem Amperis-Ingenieur geprüft werden.
Zur Produktseite: Rapidox 3100Z: Multigas-Tischanalysator
Transkript des Videos
Was dieser Analysator misst, warum ein einziges Gehäuse 3 verschiedene Gassensoren aufnehmen kann, und wie man ihn anschließt, kalibriert und abliest. Eine kontrollierte Atmosphäre wird selten durch ein einziges Gas bestimmt. Eine Handschuhbox braucht wenig Sauerstoff und Feuchte, eine Verbrennung Sauerstoff und Kohlendioxid. Ein Gerät pro Gas heißt getrennte Kalibrierungen und getrennte Aufzeichnungen. Bis zu 3 Gase gleichzeitig, ausgewählt aus 13, von Sauerstoff und Kohlendioxid bis Ammoniak und Ozon.
Dazu ein unabhängiger Temperaturkanal bis 1250 Grad. Jedes Gas bekommt den passenden Sensor: Infrarot für Prozentwerte von Kohlendioxid oder Methan, elektrochemische Zellen für giftige Gase im ppm-Bereich, Wärmeleitfähigkeit für Wasserstoff, ein abstimmbarer Laser für Methan zwischen anderen Kohlenwasserstoffen, und ein kapazitiver Sensor für den Taupunkt. Den Sauerstoff selbst misst man auf 3 Arten. Zirkonoxid erreicht Spuren, bis 10 hoch minus 20 ppm.
Eine optische Zelle deckt null bis 100 % ab und driftet kaum. Eine elektrochemische Zelle verträgt brennbare Gase, Lösemittel, Wasserstoff und Helium. Oder man verzichtet ganz auf den Sauerstoffsensor. Auf der Front: das Display, 4 Tasten und PRINT, die beiden Gasanschlüsse, und der Durchflussmesser mit seinem Nadelventil. Hinten alles, was ihn mit der Anlage verbindet: Analogausgänge als Spannung und Strom, 4 Alarmrelais,
der Thermoelementeingang, zwei serielle Schnittstellen, der Pumpenschalter, und ein Netzeingang für 90 bis 260 Volt. Das Gas braucht eine Leitung hinein und eine hinaus. Die Probe läuft durch die nötigen Filter, in dieser Reihenfolge: Partikel, Wasser, aggressive Gase, Lösemittel, und dann in GAS IN. GAS OUT geht zur Absaugung, unverzichtbar bei giftigen, korrosiven oder brennbaren Gasen. Dann die Signale: das Thermoelement, die Analogausgänge zur SPS oder zum Schreiber,
die Alarmrelais zu ihrer Last, innerhalb von 24 Volt und einem halben Ampere, die serielle Schnittstelle zum Rechner, und zuletzt das Netz. Vor dem Einschalten: das Gehäuse an frischer Luft, fern von Hitze und Schmutz, der Lüfter frei; Leitungen aus FEP oder Edelstahl; und der Ausgang abgeführt. Dann den Durchfluss einstellen und einige Minuten aufwärmen lassen. Der Sauerstoff wird an zwei Punkten kalibriert, meist reiner Stickstoff und Frischluft mit 20,95 %, und der Messwert sollte dazwischen liegen.
Die übrigen Sensoren erhalten ein Nullgas und ein Prüfgas. Unter 4 Milliampere sagt der Ausgangsstrom selbst, was los ist: Anlauf, Sensorfehler oder Bereichsüberschreitung. So unterscheidet die SPS einen Fehler von einer echten Null. Vier Alarmrelais, jedes einem Gas, dem Restgas oder dem Druck zugeordnet, steigend oder fallend, mit einer Verzögerung gegen Spitzen, und selbsthaltend, wenn quittiert werden muss. Die mitgelieferte Software zeichnet jeden Kanal live auf
und schreibt in eine Datei, die sich in Excel öffnen lässt. Für eine SPS gibt es Modbus RTU: die Anlage liest den Analysator, kann ihn aber nicht umkonfigurieren. Er ist nicht für Sauerstoff über 30 % gedacht, außer in sauerstoffgereinigter Ausführung, und nicht für explosionsgefährdete Bereiche. Giftige Gase verlangen einen abgeführten Ausgang und einen persönlichen Gaswarner. Und mindestens einmal im Jahr kalibrieren. Handschuhboxen und Inertisierung, Wärmebehandlung, Forschungslabore,
und Prozesse mit Biogas, Synthesegas, Chemie, Lebensmitteln und Pharma. Gasanalyse, von Amperis.