Video: SA10
SA10A: Leistungsschalter-Analysator, der in einer einzigen Prüfung Kontaktzeiten, Antriebsweg, Spulenstrom und Kontaktwiderstand aufzeichnet. Wie er angeschlossen wird, von den Kontakten über die Spulen bis zum Weggeber, und wie man das Ergebnis liest.
KI-generiertes Video. Die Informationen müssen von einem Amperis-Ingenieur geprüft werden.
Zur Produktseite: Leistungsschalter-Analysator SA10: Zeiten und Widerstand
Transkript des Videos
Was der SA10A an einem Leistungsschalter misst, wie er angeschlossen wird, von den Kontakten über die Spulen bis zum Weggeber, und wie man das Ergebnis liest. Ein Leistungsschalter kann jahrelang geschlossen stehen und muss dann in wenigen 10 Millisekunden öffnen. Kontaktzeiten, Antriebsweg und Spulenstrom zeigen, ob er es noch kann: Ein langsamer Antrieb, ein trockenes Gestänge oder eine müde Spule hinterlassen lange vor dem Ausfall eine Spur. Eine Prüfung erfasst alles:
12 Haupt- und 6 Hilfskontaktkanäle, auf 20 Mikrosekunden genau bei 50 Kilohertz Abtastung, 3 Weg-Eingänge, Spulen und Motor, und ein eingebautes Mikroohmmeter mit 200 Ampere, in einem Koffer von etwa 12 Kilogramm. Alles liegt auf einer Frontplatte. Spulen und Motor links, 3 Kontaktgruppen, eine pro Phase, die Widerstandsausgänge mit 200 Ampere, die 3 Weg-Eingänge, der Netzanschluss mit Erdungsklemme, und das Display mit den Tasten OPEN und CLOSE. Vor dem ersten Kabel die Reihenfolge.
Zuerst wird der SA10A geerdet. Der Leistungsschalter ist geschlossen, beidseitig freigeschaltet und mindestens einseitig geerdet, seine Steuerkreise frei vom SA10A. Die Kabel kommen zuerst an den SA10A, dann an den Schalter. Eine Unterbrechereinheit pro Phase. Die geerdete Seite jedes Pols geht an Erde. Die schwarzen Buchsen der Kontakteingänge teilen diesen Erdbezug. Dann ein rotes Kabel von der anderen Seite jedes Pols an Eingang eins seiner Gruppe:
A, B und C. Bei mehreren Unterbrechereinheiten in Reihe bekommt jede Einheit ihren eigenen Eingang, A bis D, in derselben Gruppe, verbunden mit kurzen Brücken. Die Hilfskontakte gehen an a und b, potenzialfrei oder spannungsführend mit eigener Versorgung. Die Spulen. Die Stationsversorgung kommt an Uc und COM. CLOSE und OPEN gehen an die Plusseite der Ein- und Ausschaltspule, und die Minusseiten der Spulen zurück zur Versorgung.
Der Motor wird genauso angeschlossen, über Um und MOTOR, und nur, wenn man ihn aufzeichnen will. Kontaktwiderstand, in Vierleitertechnik. Zuerst den Schalter erden. Der rote Zweihundert-Ampere-Pol liegt an Gehäusemasse, deshalb kommt er an die geerdete Seite der Einheit. Stromkabel mit mindestens 25 Quadratmillimetern außen, die Messleitungen innen, miteinander verdrillt. Der Weg kommt von einem Geber am Antrieb, ein Eingang pro Phase.
Ein digitaler Drehgeber ist am genauesten, mit einer Tabelle, die den Wellenwinkel in Kontaktweg umrechnet. Analoge Linearwegaufnehmer gehen ebenfalls, und ein Universal-Befestigungssatz bringt sie am Schalter an. Ohne PC laufen die Grundprüfungen trotzdem. Das Display zeigt den Schaltzustand und die Versorgungsspannungen. CLOSE, OPEN, oder beide zusammen für ein Ein-Aus, dann erscheinen die Kontaktzeiten und der Spitzen-Spulenstrom.
Bei geschlossenem Schalter misst CLOSE den Widerstand. Die vollständige Analyse läuft am PC. Umspannwerk und Schalter werden einmal angelegt, mit Typ, Antrieb, Norm und Bemessungsspannungen. Dann den Prüfplan öffnen, eine Schaltung wählen, die Spannungen bestätigen und schalten. Die Ergebnisse werden beim Schalter gespeichert, bereit für das Protokoll. Hier eine Einschaltung.
Der Spulenstrom steigt, knickt kurz ein, wenn der Anker sich bewegt, und wird am Ende der Schaltung abgeschaltet. Die Wegkurve setzt ein, die Hauptkontakte berühren sich, und der Antrieb überschwingt und kommt zur Ruhe. Die Hilfskontakte wechseln davor und danach. Die Software berechnet Kontaktzeiten, Hub, Überhub, Rückprall und Geschwindigkeit, und Werte außerhalb ihrer Grenzen werden rot. Cursor und eine Referenzkurve zeigen, was sich verändert hat,
und der dynamische Widerstand trennt den Abbrennkontakt vom Hauptkontakt. Manche Prüfungen brauchen keine Abschaltung. Die Erstschaltanalyse erfasst die erste Schaltung eines Schalters, der noch in Betrieb ist, mit Stromzangen am Steuerkreis. Auch das synchronisierte Schalten von Kondensatorbänken und Drosseln wird analysiert, ebenso die Mindestbetätigungsspannung von Spulen und Motor. Der interne Akku versorgt die Widerstandsmessung: vor dem ersten Einsatz 10 Stunden laden.
Zur Kontrolle die Stromkabel kurzschließen und messen: Es müssen über 195 Ampere sein. Seine Sicherung reist in der Zubehörbox. Jährlich kalibrieren, über die Software. Wartung und Inbetriebnahme von Hoch- und Mittelspannungs-Leistungsschaltern, mit Zeiten, Weg, Spulen, Motor und Widerstand in derselben Schaltung. Leistungsschalterprüfung, von Amperis.