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RMM Dynamic Ratings RMM — MONITOR FÜR ROTIERENDE MASCHINEN

Barrierefreie HTML-Version des Dokuments: derselbe Text wie im PDF, mit Überschriften, Tabellen und einer Beschreibung jedes Bildes. Original-PDF herunterladen (PDF · 7 Seiten · 595 KB) · Ursprungsseite: Dynamic Ratings RMM: Teilentladungsmonitor für rotierende Maschinen

Teilentladungsüberwachung

KONTINUIERLICHE TE‐ÜBERWACHUNG ∙15+ KANÄLE

DYNAMIC RATINGS

Bild: Dynamic-Ratings-Überwachungseinheit mit blauer Frontplatte, Modulen für Stromversorgung, Hauptmonitor und TE-Monitor, grünen Klemmleisten, Ethernet-Anschlüssen und Status-LEDs.

RMM

MONITOR FÜR ROTIERENDE MASCHINEN

C/ María Barbeito, 14Contact Contact T [+34] 982 20 99 20
27003, Lugo, SpainT [+34] 982 20 99 20 info@amperis.com | www.amperis.com

Kontinuierliche Teilentladungsüberwachung, die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit rotierender Maschinen sichert.

Anlagenverfügbarkeit zählt

Bild: Maschinenhalle eines Kraftwerks mit gelben Turbinen- und Generatorsätzen.

Der Rotating Machine Monitor (RMM) erhöht die Anlagenzuverlässigkeit, steigert die Verfügbarkeit und senkt die Instandhaltungskosten. Er überwacht Teilentladungen kontinuierlich und erfasst und korreliert zugleich die Betriebsdynamik der Maschine; dabei liefert er alle branchenüblichen grafischen TE‐Darstellungen zusammen mit den von der IEC definierten Kenngrößen. Motoren sind kritische Betriebsmittel: Studien von IEEE und EPRI führen bis zu 40% der elektrisch bedingten Ausfälle von Hochspannungsmotoren auf Probleme der Statorisolierung zurück, die meist durch Teilentladungen in Wicklungen und Kabeln ausgelöst werden. Der RMM gibt Auskunft über den Zustand dieser Isolierung in Mittel‐ und Hochspannungsmotoren, Generatoren und umrichtergespeisten Maschinen.

Merkmale und Funktionen

Auf Basis innovativer Sensoren, Überwachungshardware und Steuerungen für Erfassung, Analyse und Diagnose arbeitet der RMM mit Asset‐Management‐Werkzeugen zusammen, sodass Betreiber den vollen Nutzen aus der Online‐ und Teilentladungsüberwachung ziehen. Er bietet ein komplettes Spektrum fortschrittlicher Störunterdrückungsverfahren – einschließlich der Beseitigung übergekoppelter Signale – und erfasst die relevanten Betriebsbedingungen: Umgebungs‐ und Wicklungstemperatur, Feuchte und Last.

Optimales Design

Turbogeneratoren und Großmotoren: kritische überwachte Betriebsmittel

Mindestens fünfzehn unabhängige, gleichzeitig überwachte und vom Anwender konfigurierbare Kanäle bieten ein branchenführendes Signal‐Rausch‐Verhältnis und akzeptieren TE‐Sensoren beliebiger Hersteller. Neben Teilentladungen erfasst das Gerät sechs Wicklungstemperaturen über RTD, drei Lastströme, drei Spannungen und sechs anwenderdefinierte 4‐20‐mA‐Eingänge und kann eine Motorstromsignaturanalyse durchführen, um gebrochene Läuferstäbe in Asynchronmaschinen zu erkennen. Bis zu zwei Jahre an Daten werden nach dem First‐in‐first‐out‐Prinzip (FIFO) gespeichert.

Autonomer Betrieb, offene Kommunikation und Nutzung vorhandener Sensoren – für eine schnelle, störungsarme Inbetriebnahme.

Kommunikation und Implementierung

Bild: Optionales Gehäuse für Ex‐Bereiche (Edelstahl 316)

Effektive Kommunikation

Der RMM informiert Asset‐Management‐ und Instandhaltungsteams rechtzeitig. Er kann eigenständig ohne angeschlossenen PC arbeiten und bietet dennoch eine breite Auswahl integrierter Schnittstellen – Ethernet, USB und RS‐485 – mit ModBus als Standardprotokoll und DNP‐3 auf Anfrage.

Einfache Implementierung

Da der RMM für den Betrieb mit bereits installierten TE‐Sensoren ausgelegt ist, entfallen die Kosten für Beschaffung, Engineering und Installation neuer Sensoren. In einem zugelassenen Gehäuse untergebracht, lässt er sich zudem an den unterschiedlichsten Standorten einsetzen.

Optionales Gehäuse für explosionsgefährdete Bereiche

Für anspruchsvolle Standorte ist ein Gehäuse für explosionsgefährdete Bereiche aus Edelstahl 316 erhältlich – die beste Wahl für aggressive Umgebungen – mit gedichtetem Flansch, dessen O‐Ring innerhalb der Deckelschrauben sitzt und das Gerät abdichtet. Es ist zertifiziert für Class I, Division 1 (Gruppen B, C, D); Class II, Division 1 (Gruppen E, F, G) und Class I, Zone 1, IIB T4.

Teilentladungen tief in der Wicklung erfassen – mit umfassenden Analysewerkzeugen.

Anwendungen und Software

Bild: Erfassungsbereich: Koppelkondensatoren + Modul RTD‐PD

Anwendungen

Koppelkondensatoren erfassen Teilentladungen nur in der Nähe der Maschinenklemmen; das Modul RTD‐PD erreicht die Entladungen tief im Inneren der Wicklung, wo die RTDs bereits auf deren hochfrequente Anteile reagieren. Gemeinsam eingesetzt erweitern beide Verfahren den Erfassungsbereich. Unabhängig von der Maschine wird empfohlen, vier Parameter mit den Teilentladungen zu korrelieren: Wicklungstemperatur, Umgebungstemperatur, relative Feuchte und Laststrom. Eine typische Anordnung für Turbogeneratoren, kleine Wasserkraftsätze und Motoren verwendet zwei Sätze Koppelkondensatoren – einen an den Netzklemmen und einen in der phasengetrennten Schienenführung, mindestens zwei Meter voneinander entfernt für eine Laufzeitmessung; große Wasserkraftgeneratoren benötigen oft zwei bis vier Sätze, einen je Parallelphasengruppe, mit angepassten Koaxialkabellängen für die korrekte Laufzeitkalibrierung.

Softwarepaket

Die mitgelieferte Windows‐Software steuert tragbare und kontinuierliche Isolationsüberwachungssysteme an Generatoren, Motoren, Schaltanlagen, Kabeln, Schienenverteilern und Transformatoren; mit ihr lassen sich die Instrumente konfigurieren, Daten herunterladen und speichern sowie mit umfassenden Werkzeugen analysieren.

Prüfergebnisse in allen branchenüblichen Formaten; alle Standardgrößen als Trend darstellbar, mehrere Kanäle auf einem Bildschirm vergleichbar.

Grafische Ergebnisse

Bild: Phasenaufgelöstes Teilentladungsmuster: Punktwolken in der positiven und negativen Halbwelle über der Referenz-Sinuskurve.
Bild: Dreidimensionales Diagramm mit zwei Spitzengruppen, die höchste in Rot und Gelb auf blauem Grund.
Bild: Polardiagramm der Software mit einer Wolke von Messpunkten, die symmetrisch um den Mittelpunkt gruppiert sind.

2D phasenaufgelöst

3D phasenaufgelöst

Polar phasenaufgelöst Verteilung über den Phasenkreis abgebildet

Amplitude vs. Phasenwinkel über die AC‐Periode

Phasenaufgelöst, Impulszahl als dritte Achse

Bild: Trenddiagramm mit mehreren farbigen Messreihen, die über die Zeit schwanken.
Bild: Impulshöhenverteilung Impulszahl je Entladungsamplitude

Trend

Zeitlicher Verlauf der Größen, je Kanal

Produktspezifikaationen — Rotating Machine Monitor (Dynamic Ratings RMM)
Detector characteristicsmat TE‐Kanäle15 je Modul, gleichzeitige Datenerfassung
n focus distance ns(IFOV) Dynamikbereich0,79mrad or 1,13mrad 70 dB, 3 mV bis 10 V, feste Verstärkung
Image manage ErfassungFrame rate Messbandbreite60Hz 1 MHz bis 20 MHz
Image manageFrame rate Zoom Phasenauflösung60Hz e 1-4x electronic zoom 7,5° (Netzfrequenz)
Zoom CCD Amplitudenfenster1-4x electronic zoom 1,3 million CMOS 32
Image displayCCD RTD‐Wicklungstemperaturen1,3 million CMOS 6
Image display HilfseingängeLastströme / Spannungen- 3 / 3
on Anwendereingängef reading, whichever is greater Auto/Manual 6 × 4‐20 mA
Interner Speicher8 MB
Measurement Daten, Schnittstellen, Komm.I Color pallete Image adjustment Datenspeicherungnbow, Grey and Grey inverted, etc) Auto/Manual adjustment of contrast and brightness ≈2 Jahre, First‐in‐first‐out (FIFO)
Emissivity correction BedienoberflächeVariable from 0.01 to 1.0 PC (Windows‐Software)
Emissivity correction adjustment Atmospheric transmission correction KommunikationVariable from 0.01 to 1.0 Automatic correction according to user input object distance, humidity and temperature Ethernet, USB, RS‐485; ModBus (DNP‐3 optional)
Versorgung & UmgebungAtmospheric transmission correction Storage Mode StromversorgungAutomatic correction according to user input object distance, humidity and temperature Manual/ rame image stor us visible, infrared video recording 90‐264 V AC (47‐63 Hz); 100‐300 V DC
IR image frame Betriebstemperaturus visible, inf ‐40 °C bis 70 °C (Ex‐Gehäuse: ‐20 °C bis 40 °C)
Image SaveIR image ideo Visual image ingle frame MontageoptionenEigenständig, Schalttafel, Gehäuse, Ex‐Bereich
Gehäuse & ZertifizierungenVisual image o V Ex‐Gehäuse40s., saved together with the image Edelstahl 316 mit gedichtetem Flansch
Laser pointerI ment Power supply ZertifizierungenClass I Div 1 B/C/D; Class II Div 1 E/F/G; Class I Zone 1 IIB T4
Contact Contact

Montageoptionen und mechanische Abmessungen für jede Konfiguration.

Abmessungen und Montage

Eigenständig (S)

Schalttafelmontage (P)

Gehäusemontage (E)

Ex‐Bereich (H)

Bild: Maßzeichnung eines Metallgehäuses mit Tür und Maßen A, B und C sowie A + 1,5" und B + 1,5" über die Befestigungslaschen.
Bild: Technische Zeichnung eines gelochten Metallgehäuses bzw. einer Abdeckung mit den Maßen A, A + 5/8" und 5".

Montagebohrung A

  • 1 Modul: 20,64 cm (8,125 in) 2: 25,72 cm (10,125 in) 3: 30,80 cm (12,125 in) 4: 35,88 cm (14,125 in)
Bild: Technische Zeichnung des Schalttafelausschnitts mit den Maßen A, A + 3/4", B und B + 3/4".

Montagebohrung A × B

  • 1: 31,12 × 36,20 cm (12,25 × 14,25 in) 2: 43,50 × 43,50 cm (17,125 × 17,125 in) 3‐4: Hersteller kontaktieren

Montagebohrung A × B × C

  • 1: 31,75 × 35,56 × 22,86 cm (12,5 × 14 × 9 in) 2: 46,99 × 54,61 × 27,94 cm (18,5 × 21,5 × 11 in) 3‐4: Hersteller kontaktieren
Bild: Maßzeichnung eines Wandgehäuses mit Tür, bemaßt mit A, A + 2,4", B, B + 1,7" und C.

Montagebohrung A × B × C

  • 1: 48 × 48 × 36 cm (18,89 × 18,89 × 14,17 in) Edelstahl 316; gedichteter Flansch

Eine Prüfaufgabe? Sprechen Sie mit einem Ingenieur.

Nennen Sie uns Betriebsmittel, Spannung und Prüfung – wir schlagen Ihnen das passende Gerät vor.

+34 982 20 99 20 Mo–Do 09:00–14:00 · 15:30–19:00Fr 08:00–14:00 Angebot anfordern