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Video: AGRU-4

Dauer: 5:47 ·

AGRU-4: SF6-Rückgewinnungsgerät für Leistungsschalter und Schaltanlagen bis 69 kV, mit Flüssigspeicherung an Bord. Was er mit dem Gas macht, wie sein Kreislauf arbeitet und wie man damit rückgewinnt, reinigt, evakuiert und befüllt.

KI-generiertes Video. Die Informationen müssen von einem Amperis-Ingenieur geprüft werden.

Zur Produktseite: AGRU-4: SF6-Rückgewinnung mit Flüssigspeicherung

Transkript des Videos

Was der AGRU-4 mit dem Gas eines Leistungsschalters macht, wie sein Kreislauf arbeitet, und wie man damit rückgewinnt, reinigt, evakuiert und befüllt. Wer einen Leistungsschalter zur Wartung öffnet, muss zuerst sein SF6 herausholen. Das Gas darf nicht in die Atmosphäre abgelassen werden, und es ist zu wertvoll, um es zu verschwenden. Also wird es rückgewonnen, gereinigt, gespeichert und nach der Arbeit wieder eingefüllt. Er ist für Leistungsschalter und Schaltanlagen bis 69 Kilovolt ausgelegt.

Er fördert bis zu zwei Kubikmeter Gas pro Stunde, verdichtet mit einem ölfreien Kompressor auf 34 bar und speichert an Bord bis zu 22,7 Kilo in flüssiger Form. Auf dem Wagen: Drei Manometer, für Saugseite, Druckseite und Anlage. Zwei Alarmleuchten, für Überdruck und vollen Tank. Die Betriebsartventile. Die Anlagen- und Hilfsanschlüsse. Die Vakuumpumpe. Darunter der Speichertank. Und zwei große Räder, damit eine Person ihn über einen Bordstein rollen kann. Alles läuft in einem Kreislauf. Der Kompressor in der Mitte, dahinter ein Kondensator,

dann die Aufbereitungsstrecke: Trockner, Reinigungsfilter, Partikelfilter und Feuchteindikator. Rechts der Speichertank, daneben eine Hilfsflasche, und unten die Vakuumleitung, die unabhängig arbeitet. Rückgewinnung. Der Kompressor saugt das Gas über den Eingangsdruckminderer aus der Anlage und verdichtet es, und der Kondensator verflüssigt es. Auf dem Weg zum Tank durchläuft es Trockner, Reinigungsfilter und Partikelfilter, so ist das Gas schon sauber, wenn es gespeichert wird.

In der Praxis: der Schlauch vom Anlagenanschluss zum Leistungsschalter. Am Tank das Flüssigventil offen und das Dampfventil geschlossen. Die Betriebsartventile auf Rückgewinnen, und Start. Das Ventil an der Anlage öffnen und das Saugmanometer beobachten: Fällt es ins Vakuum, ist der Schalter fast leer. Reicht der Tank nicht, geht dieselbe Rückgewinnung über den Hilfsanschluss in eine externe Flasche, so ist der Speicher unbegrenzt. So lassen sich auch angebrochene Flaschen in einer zusammenführen.

Externe Behälter müssen für mindestens 35 bar ausgelegt sein. Das Gas lässt sich auch im Gerät reinigen, so lange wie nötig. Mit beiden Betriebsartventilen auf Reinigen und offenen Tankventilen wälzt der Kompressor das Gas vom Tank durch die Filter und zurück. Ein Hygrometer oder ein Analysator für SF6 am Hilfsanschluss zeigt, wann es fertig ist. Vor dem Befüllen wird der Gasraum mit der Vakuumpumpe von Luft und Feuchte befreit, unter ein Millibar.

Der Schlauch kommt an den Vakuumanschluss, und fällt der Strom aus, schließt die Rücksaugsperre, so kann kein Pumpenöl in die Anlage gelangen. Zwei Details aus dem Handbuch. Ein Vakuummeter an der Anlage zeigt den wahren Wert. Und zur Dichtheitsprüfung das Absperrventil der Pumpe im Betrieb schließen: Steigt der Druck dann an, gibt es ein Leck, oder es tritt noch Feuchte aus. Beim Befüllen läuft der Kreislauf andersherum. Das Gas verlässt den Tank als Dampf, der Kompressor drückt es durch dieselben

Filter, und der Fülldruckminderer stellt den Druck ein, abgelesen am Anlagenmanometer. So wird das Gas auf dem Rückweg ein zweites Mal gereinigt. Schritt für Schritt: den Fülldruckminderer auf null herausdrehen, den Schlauch anschließen und beide Betriebsartventile auf Füllen. Das Dampfventil des Tanks öffnen und das Flüssigventil schließen. Den Druckminderer einstellen, starten, das Anlagenventil öffnen, und das Manometer an der Anlage entscheidet, wann Schluss ist. Die Wartung richtet sich nach dem Betriebsstundenzähler des Kompressors.

Trockner und Filter alle 50 Stunden, ein kleiner Revisionssatz für den Kompressor alle 200, 1 großer alle 400, und das Pumpenöl einmal im Jahr. Die Filter werden einzeln gewechselt, ohne eine Leitung zu lösen. Und die Sicherheitsregeln. Das Gerät erzeugt sehr hohe Drücke, und flüssiges SF6 wird kalt genug, um die Haut zu verbrennen: Handschuhe und Augenschutz beim Umgang mit Schläuchen. Schläuche werden unter 7 bar an- und abgeschlossen. Der Tank dient der Zwischenlagerung beim Service und wird leer,

aufrecht und mit allen Ventilen geschlossen transportiert. Und die technischen Daten, in einer Tabelle. SF6 Gashandhabung, von Amperis.

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