Wartungsfreie Wasserstoff-Raumüberwachung für Batterieräume
Die Wasserstoff-Raumüberwachung erfasst H2 in stationären Batterieanlagen mit einem Sensor, der für die Umgebung von Batterieräumen entwickelt wurde. Die Selbstkalibrierung erfolgt fortlaufend, Wartung ist über eine Lebensdauer von mehr als 10 Jahren nicht erforderlich.
Vorteile
Wasserstoffsicherheit ohne Wartung
Ein wasserstoffspezifischer Sensor prüft sich über die gesamte Lebensdauer fortlaufend selbst und bestätigt dabei Funktion und Genauigkeit, ohne manuelle Kalibrierung und ohne Platinenwechsel.
Keine Fehlalarme
Der Sensor weist keine Querempfindlichkeit gegenüber anderen Gasen auf und vermeidet damit Drift, Fehlauslösungen und vorzeitige Ausfälle, wie sie bei Wärmetönungs- und Metalloxidsensoren typisch sind.
Normkonformität von Anfang an
Die Anlagen bleiben mit den internationalen Brandschutz- und Sicherheitsnormen im Einklang: IFC, NFPA 1, NFPA 2, NFPA 855, OSHA 1910, IEC 62485-2, IEC 62933-5-2 und IEEE 484 & 1635.
Gemessen und verlässlich
Das Gerät misst H2 von 0,4 bis 5 % mit einer Genauigkeit von ±0,3 % und einer Ansprechzeit von 50-70 Sekunden. Es meldet Konzentrationsalarme bei 1 % und 2 % sowie Störungen.
Flexible Einbindung
Modbus RTU (RS-485), analoger Ausgang 4-20 mA und potentialfreie Relaiskontakte, mit Wand-, DIN-Schienen-, Abzweigdosen- und Magnetmontage sowie AC/DC-Versorgung mit automatischer Umschaltung.
Anwendungen
- Batterieräume für Notstrom- und Ersatzstromversorgung.
- Anlagen und Schränke mit Blei-Säure- und Nickel-Cadmium-Batterien.
- Notstromversorgung in der Telekommunikation und in Rechenzentren.
- Umspannwerke, Schaltanlagen und SCADA-Systeme.
- Wasserstofferzeugung, Gabelstaplerladung und Brennstoffzellenanwendungen.
Über das Produkt
Das Gerät arbeitet mit 85-264 V AC und 15-60 V DC bei automatischer Umschaltung und erreicht eine Lebensdauer von über 10 Jahren. Vier Modelle decken den Kommunikationsbedarf jeder Anlage ab: 8111 (Modbus RTU, 4-20 mA, potentialfreie Kontakte und Störmeldung), 8110 (4-20 mA und potentialfreie Kontakte), 8101 (Modbus RTU und potentialfreie Kontakte) sowie 8100 (potentialfreie Kontakte mit Alarmen bei 1 % und 2 %).
Technische Daten
| Messbereich | 0,4-5 % H2; untere Nachweisgrenze 0,4 % |
| Genauigkeit | ±0,3 % H2 (±1 % oberhalb von 2 %) |
| Ansprechzeit | 50 bis 70 Sekunden |
| Alarme | H2-Konzentration 1 % und 2 %; Störmeldung |
| Kommunikation | Modbus RTU (RS-485); analog 4-20 mA; potentialfreie Relaiskontakte |
| Versorgung | 85-264 V AC; 15-60 V DC; automatische AC/DC-Umschaltung; max. 10 W |
| Montage | Wand, DIN-Schiene, Abzweigdose und Magnet |
| Lebensdauer | über 10 Jahre; wartungsfrei, keine Kalibrierung |
| Umgebung | 15 bis 40 °C; 0-95 % relative Luftfeuchte, nicht kondensierend |
| Abmessungen und Gewicht | 132,5 × 130,5 × 52,9 mm; 0,5 kg |
| Modelle | 8111, 8110, 8101 und 8100 (Kommunikationsvarianten) |
Häufige Fragen
Was wird erfasst?
Wasserstoff (H2) von 0,4 bis 5 % Volumenanteil, mit einer unteren Nachweisgrenze von 0,4 % und einer Genauigkeit von ±0,3 %.
Ist eine Kalibrierung erforderlich?
Nein. Das Gerät ist wartungsfrei, kalibriert sich fortlaufend automatisch selbst und benötigt über eine Lebensdauer von mehr als 10 Jahren keinen Platinenwechsel.
Welche Normen hilft es einzuhalten?
IFC, NFPA 1, NFPA 2, NFPA 855, OSHA 1910, IEC 62485-2, IEC 62933-5-2 und IEEE 484 & 1635, unter anderen.
Wie kommuniziert es?
Über Modbus RTU (RS-485), einen analogen Ausgang 4-20 mA und potentialfreie Relaiskontakte, mit Alarmen bei 1 % und 2 %.
Wie wird es montiert und versorgt?
Wand-, DIN-Schienen-, Abzweigdosen- oder Magnetmontage, mit 85-264 V AC und 15-60 V DC und automatischer Umschaltung.
