Durchschlagfestigkeit

Höchste elektrische Feldstärke, die ein Isolierstoff aushält, bevor er durchschlägt; angegeben in kV/mm oder in kV für eine bestimmte Dicke.

Die Durchschlagfestigkeit ist die elektrische Feldstärke, ab der ein Isolierstoff seine isolierende Wirkung verliert und es zum Durchschlag kommt. Sie wird als Gradient in Kilovolt pro Millimeter angegeben oder als Durchschlagspannung für einen genormten Elektrodenabstand, wie es bei Ölprüfungen üblich ist.

Sie bestimmt, wie viel Spannung ein Betriebsmittel tatsächlich aushält, und sinkt mit Feuchtigkeit, mit Schwebstoffen und mit der Alterung des Materials. In Transformatorenöl können wenige parts per million Wasser sie bereits halbieren.

Die typische Prüfung erhöht die Spannung zwischen zwei Elektroden mit genormtem Abstand, bis der Lichtbogen überschlägt, wiederholt die Folge mehrfach und mittelt. In SF6 ist die Festigkeit rund dreimal so hoch wie in Luft bei gleichem Druck — der Grund für den Einsatz in kompakten Schaltanlagen.

Geräte für diese Messung

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