Prüfeinrichtung für die Durchschlagspannung von Isolierölen bis 90 kV
Um die Durchschlagspannung eines Isolieröls nach IEC 60156 zu messen, braucht man ein Prüfgerät, das die Spannung mit kontrollierter Rate zwischen genormten Elektroden steigert, im Moment des Durchschlags abschaltet und die Statistik der Prüfserie berechnet. Das OT-90 legt 10 bis 90 kV mit 2 kV/s bei 3 % Messgenauigkeit an, verwendet pilzförmige Elektroden mit 25 mm Radius und liefert Mittelwert und Standardabweichung automatisch, für Mineral- wie Syntheseöle.
Eckdaten des OT-90
- Prüfspannung: Das OT-90 legt 10 bis 90 kV an den Elektroden an, mit einer Spannungssteigerungsrate von 2 kV/s und einer Genauigkeit der Spannungsmessung von 3 %.
- Norm und Elektroden: Prüfung nach IEC 60156 mit pilzförmigen Elektroden von 25 mm Radius, für Mineral- und Syntheseöle.
- Programmierbarer Zyklus: Programmiert werden Spannungswert, Steigerungsrate, Prüfzeit und Rührzeit der Probe; das OT-90 schaltet im Moment des Durchschlags ab und wiederholt die Sequenz.
- Statistik: Es berechnet automatisch den Mittelwert der Messungen und die Standardabweichung, die beiden Größen, mit denen IEC 60156 die Durchschlagfestigkeit der Probe beschreibt.
- Ergebnisdokumentation: integrierter Thermodrucker für das Prüfprotokoll und Bluetooth-Verbindung zu einem Computer, der das Gerät steuert, die Ergebnisse speichert und die Berichte druckt.
- Sicherheit: Verriegelung, die das Anlegen von Spannung bei geöffnetem Deckel verhindert.
- Versorgung: 230 V (50±2 Hz) bei 0,5 kW Leistungsaufnahme und interne Batterie für bis zu 8 h autarken Betrieb.
- Umgebung und Größe: 0 bis +35 °C bei relativer Luftfeuchte unter 80 %; 520 × 335 × 320 mm und 35 kg.
Vorteile
Normgerechte Prüfung bis 90 kV
Die Spannung an den Prüfelektroden reicht von 10 bis 90 kV bei einer Steigerungsrate von 2 kV/s und einer Messgenauigkeit von 3 %; die pilzförmigen Elektroden mit 25 mm Radius entsprechen den Vorgaben der IEC 60156.
Konfigurierbares Prüfprogramm
Prüfspannungswert, Spannungssteigerungsrate, Prüfdauer und Mischzeit sind programmierbar und lassen sich an das Verfahren jedes Labors anpassen. Das Gerät berechnet Mittelwert und Standardabweichung der Messungen automatisch.
Ergebnisse sofort dokumentiert
Der integrierte Thermodrucker gibt das Prüfprotokoll direkt vor Ort aus; über Bluetooth wird das Gerät von einem Computer fernbedient, der die Ergebnisse speichert und die Berichte druckt.
Sicherheit auf Laborniveau
Eine Sicherheitsverriegelung verhindert das Zuschalten der Spannung bei offenem Deckel, und die ergonomische Anordnung unterstützt die korrekte Durchführung des Prüfverfahrens.
Autonomie für einen ganzen Arbeitstag
Die interne Batterie versorgt das Gerät bis zu 8 Stunden, sodass Öle auch dort geprüft werden können, wo kein Netzanschluss vorhanden ist.
Anwendungen
- Labore von Transformatorenherstellern und von Instandhaltungsdienstleistern.
- Zustandskontrolle des Öls von Ölschaltern, Messwandlern und Kondensatoren.
- Regelmäßige Prüfung der Durchschlagfestigkeit in Schaltanlagen.
- Kontrolle des Öls nach Filtration oder Regeneration.
Über das Produkt
Der Arbeitszyklus automatisiert die vollständige Prüfung: programmiertes Mischen der Probe, Spannungsanstieg mit 2 kV/s, Abschalten im Augenblick des Durchschlags und Wiederholung der Messungen, bis die vom Verfahren geforderte Statistik vollständig ist. Mittelwert und Standardabweichung werden ohne Eingriff des Bedieners berechnet.
Das Gerät misst 520 × 335 × 320 mm, wiegt 35 kg und wird mit 230 V (50±2 Hz) bei einer Leistungsaufnahme von 0,5 kW versorgt; der Betriebsbereich liegt bei 0 bis +35 °C und einer relativen Luftfeuchte unter 80 %. Verfügbares Zubehör: Prüfgefäß mit genormten Elektroden, Temperaturfühler, Bluetooth-Adapter und PC-Software für die Fernsteuerung.
Technische Daten
| Prüfspannung | 10 bis 90 kV |
| Spannungssteigerungsrate | 2 kV/s |
| Genauigkeit der Spannungsmessung | 3 % |
| Prüfnorm | IEC 60156 |
| Versorgung | 230 V (50±2 Hz); interne Batterie bis 8 h |
| Leistung | 0,5 kW |
| Kommunikation und Aufzeichnung | Bluetooth; integrierter Thermodrucker |
| Abmessungen und Gewicht | 520 × 335 × 320 mm; 35 kg |
| Prüfelektroden | Pilzform, 25 mm Radius, nach IEC 60156 |
| Programmierbare Parameter | Spannungswert, Steigerungsrate, Prüfzeit, Rührzeit |
| Betriebsbedingungen | 0 bis +35 °C; relative Luftfeuchte unter 80 % |
Häufige Fragen
Welche Prüfparameter lassen sich am OT-90 programmieren?
Am OT-90 werden der Wert der Prüfspannung, die Spannungssteigerungsrate, die Prüfzeit und die Rührzeit der Probe programmiert. Mit der Einstellung nach IEC 60156 steigert das Gerät die Spannung mit 2 kV/s, schaltet beim Durchschlag ab, wiederholt die Messungen und berechnet Mittelwert und Standardabweichung.
Unter welchen Bedingungen arbeitet das OT-90, und wie schützt es den Bediener?
Das OT-90 arbeitet von 0 bis +35 °C bei relativer Luftfeuchte unter 80 %, an 230 V (50±2 Hz) oder mit seiner internen Batterie bis zu 8 h. Eine Verriegelung verhindert das Anlegen von Spannung, solange der Deckel der Prüfzelle geöffnet ist.
Warum wird die Durchschlagspannung des Öls geprüft?
Weil die Durchschlagfestigkeit den Zustand der flüssigen Isolierung widerspiegelt: Feuchte und Partikel senken die Durchschlagspannung und kündigen Fehler an Transformatoren und Leistungsschaltern frühzeitig an.
Welcher Norm folgt die Prüfung?
Das Verfahren entspricht der IEC 60156, einschließlich der von der Norm empfohlenen pilzförmigen Elektroden mit 25 mm Radius.
Wie werden die Ergebnisse dokumentiert?
Der integrierte Thermodrucker gibt das Protokoll unmittelbar nach Prüfende aus; ein über Bluetooth verbundener Computer speichert die Ergebnisse und erzeugt die Berichte.
Lassen sich auch Syntheseöle prüfen?
Ja. Das Gerät prüft Mineral- und Syntheseöle mit dem gleichen genormten Verfahren.
Funktioniert es ohne Netzanschluss?
Ja. Die interne Batterie liefert bis zu 8 Stunden autonomen Betrieb, genug für einen vollen Tag Feldprüfungen.





